Frischer Fisch
Fisch ist nicht nur wohlschmeckend, sondern stellt darüber hinaus noch eine sehr gesunde Ernährungsergänzung dar. Aber wenn man nicht in Meeresnähe lebt, sich seltener mit dem Thema befasst, oder beispielsweise als Angler mit Süßwasserfischen Erfahrung hat, ist es nicht immer einfach, fest zu stellen, wie frisch der Fisch ist, den man sich für ein Essen ausgesucht hat. Unter "frischen Fischen“ versteht man Fische, die nach dem Fang unbehandelt bleiben und auf Eis nur kühl und nicht tiefgekühlt gehalten werden, um sie so auf dem Markt oder beim Fischhändler anzubieten. Beim Kühlvorgang darf das Fischgewebe nicht gefrieren. Frischfisch wird erst geschuppt, ausgenommen und eventuell zerteilt, wenn er einen Käufer gefunden hat. Da gerade Fischkutter oft Tage oder Wochen unterwegs sind und der Fisch mit Kühlfahrzeugen in den Handel transportiert werden muss, stellt sich ganz klar die Frage, ob Tiefkühlfisch nicht auch als Frischfisch bezeichnet werden kann. Denn Tiefkühlfisch wird unmittelbar nach dem Fang verarbeitet und filetiert, um dann sofort und somit frisch, tiefgefroren zu werden.
Ob See- oder Süßwasserfisch – er muss frisch sein und so präsentiert werden, dass man ihn genau ansehen kann. Um die Kühlkette nicht zu unterbrechen, sollte Fisch zuletzt eingekauft werden. Spätestens am Tag nach dem Kauf sollte er, mit Frischhaltefolie abgedeckt, aus dem Kühlschrank genommen und gegessen werden. Dabei führt man dem Körper bis zu 20 Prozent hochwertiges, leicht verdauliches Eiweiß zu. Darüber hinaus versorgt Fisch den Körper mit den wichtigen Omega-3 Fettsäuren, dem sogenannten „guten Cholesterin“, das sich besonders positiv auf Herz und Kreislauf auswirkt. Außerdem liefert Fisch Vitamin B12, das als einziges Vitamin als Vorrat in der Leber gespeichert werden kann und die Knochen stärkt, sowie rote Blutkörperchen bildet. Vitamin D unterstützt das Immunsystem und die Nerven. Zudem ist Fisch mit Jod, Zink, Fluor und Kalium eine natürliche Quelle zahlreicher Spurenelemente und Mineralstoffe.